Großrohrmessung

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Grundlegendes Messprinzip

Durch die Kombination der seit 2014 im Einsatz befindlichen GMS-P (Profile cross section) und der zuletzt neu entwickelten GMS-S (Straightness) kann die Außengeometrie auch von großen Werkstücken im Raum ermittelt werden.
Hierbei werden die Querschnitte vorab im Durchlauf vermessen und anschließend die longitudinale Werkstückachse im Raum ermittelt, sodass die Außenhülle sehr exakt ermittelt werden kann.
Das Prinzip der GMS-P beruht auf einem Laserschnittverfahren.
Hierbei wird eine Laserlinie auf die Mantelfläche des Rohres projiziert. Mit Hilfe von Industriekameras werden von dieser Laserlinie Bilder in hoher Frequenz erstellt. Aus diesen Bildern wiederum wird mit einer eigens entwickelten Auswertungssoftware die genaue Außengeometrie ermittelt. Hierbei werden sowohl Schweißnähte, Kerben oder auch Schleifstellen genau erkannt und deren Kontur dokumentiert.
Die GMS-S erfolgt mit Hilfe von drei linearisierten und stereoskopisch zueinander angeordneten Industriekameras. Die Bilder des Rohres aus unterschiedlichen Perspektiven werden ebenfalls durch eine eigens entwickelte Auswertungssoftware analysiert und ausgewertet.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Objektive Erfassung der tatsächlichen Rohrgeometrie über den gesamten Rohrmantel.
  • Sicheres Einhalten von Kundenanforderungen.
  • Zuordnung der Ergebnisse zum jedem Werkstück.
  • Dokumentation der Qualität. 
  • Autark oder als Integration in Ihre Fertigungslinie.
  • Auf Abweichungen kann direkt reagiert werden.

Messgeschwindigkeit

GMS–P: 40Hz

GMS–S: t < 2 sec.

Messgenauigkeit

GMS–P: ±0,2 mm

GMS–S: ±0,3 mm/m

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Das Ergebnis

Die Messergebnisse können zugleich vor dem Hintergrund von „Big Data“ erfasst werden. Daraus können Zusammenhänge mit Stellgrößen aus der Produktion durch geeignete Data- Mining Algorithmen identifiziert werden. So bauen Sie eine umfassende Historie auf und erstellen Statistiken zur Ursachenforschung – die ideale Basis für dauerhaft hohe Produktqualität.

Messergebnisse in der Praxis

Das seit 2014 bewährte GMS-P liefert auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig die geforderten Messergebnisse. Ein automatisches Nachkalibrieren ist durch den integrierten Kalibrierrahmen in unter 2 min. realisierbar. Das Umrüsten auf einen anderen Durchmesser oder eine Justierung ist ebenfalls nicht nötig, sodass es zu keiner Unterbrechung der Produktion kommt.
Auch im Heißrohrbereich von bis zu 1.000 °C wurde diese Messung schon erfolgreich integriert.
Die GMS-S ist ebenfalls praxis­erprobt. Die Komponenten für eine Nachkalibrierung sind integriert und diese kann innerhalb von 2 sec. durchgeführt werden.

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